Streichinstrumente
Die Streichinstrumente sind Musikinstrumente, bei denen die Hand, ein Stab, Streichbogen oder Streichrad die Schwingungen im Darüberstreichen durch Ruckgleiten, den Stick-Slip-Effekt, verursacht. Die meisten Streichinstrumente gehören zu den Saiteninstrumenten.
Musiker, die Streichinstrumente spielen, werden als „Streicher“ bezeichnet. Bei der Aufzählung einer Orchesterbesetzung wird die Standardbesetzung von 1. und 2. Violinen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässen in der Regel als „Streicher“ zusammengefasst.
Die Violine, auch Geige genannt, ist ein aus verschiedenen Hölzern – (oder neuerdings für experimentelle Zwecke auch aus Verbundwerkstoffen wie Carbon) – gefertigtes Saiteninstrument. Ihre vier Saiten werden mit einem Bogen gestrichen. In der Tradition der klassischen europäischen Musik spielt die Violine eine wichtige Rolle, viele Komponisten haben ihr einen wichtigen Teil des Schaffens gewidmet. Violinen werden von Geigenbauern hergestellt.
Lehrer:
Valentina Gega
Virjil Gega
Peter Jutz
Jutta Westrich
Das Violoncello [Aussprache: ˌviolɔn'tʃɛlo] Plural: Violoncellos und Violoncelli; Abk.: Vc; (ital. kleine Violone); Kurzform: Cello Plural: Cellos und Celli genannt, ist ein aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Streichinstrument aus der Viola-da-braccio-Familie. Seine Bauweise entspricht im wesentlichen der der Violine, doch ist es größer, und die Zargen sind im Verhältnis zum Umfang deutlich höher.
Das Violoncello wird vom Violoncellisten mit einem Bogen gestrichen. Im Gegensatz zur Violine und Viola wird das Instrument (mit dem Hals nach oben) aufrecht zwischen den Beinen gehalten und ruht mit einem ausziehbaren Stachel aus Metall, Holz oder neuerdings Carbonfaser auf dem Boden.
Dieses Instrument entstand nach 1650 in der Gegend von Bologna und wurde bis etwa 1850 ohne Stachel wie die Gambe mit den Beinen gehalten. Das wird auch heute noch bei Konzerten in historischer Aufführungspraxis so gehandhabt.
Lehrer:
Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock 'n' Roll und Rockabilly. Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können.
Lehrer:
Viola da gamba (zu ital. viola „Geige“ und gamba „Bein“, im Deutschen auch verkürzt Gambe oder Kniegeige genannt) ist eine Sammelbezeichnung für eine Familie historischer Streichinstrumente. Sie entstand zur selben Zeit wie die Violinenfamilie. Die Bezeichnung da gamba leitet sich von der Spielhaltung ab. Die Instrumente sämtlicher Stimmlagen – Diskant-, Alt-/Tenor- und Bassgambe bzw. Violone – werden im Gegensatz zu den viole da braccio, d. h. „Armgeigen“, zwischen den Beinen gehalten bzw. die kleineren Typen mit dem Korpus auf den Schoß gestellt, wobei der Hals nach oben ragt.
Lehrer: